29.10.2020 - 10.11.2020, Videokonferenz über Zoom

18. Hessisches Jugendschutzmeeting mit Katharina Nocun

Fakten, Fakenews, Freiheitsdemo – Jugend in bewegten Zeiten. In diesen Zeiten den Überblick zu behalten ist nicht so einfach. Was ist richtig? Was ist Wahrheit? Wem kann ich vertrauen? Welche Interessen hat eigentlich Politik? Was ist mit meiner Freiheit? Wer kann mir eigentlich etwas verbieten? Und werde ich überhaupt gehört?

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Logos der Veranstalter

Diese Fragen bewegen uns alle und junge Menschen ganz besonders. Wir versprechen nicht, dass wir allgemeingültige Antworten auf diese Fragen haben. Aber wir würden gerne mit Ihnen und Euch gemeinsam versuchen, ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen.

Auf Grund der Corona-Pandemie laden wir in diesem Jahr zu einer kostenfreien Online-Veranstaltung ein:


Donnerstag, 29. Oktober 2020,
10:00 – 12:00 Uhr ,
Videokonferenz über Zoom.


Katharina Nocun ist Netzaktivistin, Bloggerin, erfolgreiche Buchautorin und verrät uns etwas über


"Fake Facts. Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen."


Das 18. Hessische Jugendschutzmeeting ist eine Kooperationsveranstaltung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, des Präventiven Jugendschutzes Frankfurt am Main, des Netzwerks gegen Gewalt Frankfurt am Main, des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main.


Es ist eine Veranstaltung für alle in Hessen im Jugendschutz tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Sozial- und Bildungsarbeit, Ordnungsämter, Polizeibeschäftigte und andere Interessierte.


Eine Anmeldung im Vorfeld ist notwendig. Bitte benutzen Sie hierfür das Anmeldeformular.
Die Zugangsdaten zur Zoom-Konferenz werden etwa eine Woche vor der Veranstaltung an die bei der Anmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse übersandt.

*** ACHTUNG! FOLGEVERANSTALTUNG! ***

In den vergangenen Hessischen Jugendschutzmeetings gehörte der Nachmittag den Handlungstipps aus der Praxis für die Praxis.
Auch hierfür wollen wir dieses Jahr Gelegenheit geben. Hierfür haben wir bereits eine weitere Veranstaltung geplant, für die Sie sich bereits jetzt schon mit dem selben Formular anmelden können:

"Argumente kartographieren"

mit Dr. phil. habil. Frank Zenker

Moderation: Alia Pagin, Medienpädagogin, spezialisiert auf Hass im Netz.

Donnerstag, 10. November 2020,
14:00 – 16:00 Uhr ,
Videokonferenz über Zoom.

Eine zentrale Herausforderung der Gegenwart ist, Information kritisch zu beurteilen um dadurch Debattenkultur auf hohem Niveau zu ermöglichen. Genau das wird jedenfalls dann nicht leichter, wenn die neuen Medien es immer einfacher machen, alles Mögliche, das zumindest auf den ersten Blick nach einer gut begründeten Meinung aussieht, in den öffentlichen oder privaten Diskurs zu „posaunen“ (Stichwort: Verschwörungserzählungen). Ein extrem hilfreiches und mithin angemessen aufwendiges Mittel zur kritischen Beurteilung von Information (das jedoch gegenwärtig außerhalb von Expertenkontexten weitgehend ungenutzt bleibt) ist das detaillierte Nachzeichnen von Begründungen in sogenannten Argumentkarten. Wir stellen die begrifflichen Grundlagen sowie nützliche online Computerprogramme vor. Zudem besteht Gelegenheit zur Diskussion. Ziel des Vortrags ist, Teilnehmern erste eigenen Schritte in diesem Bereich zu erleichtern.

Frank Zenker ist Professor für Philosophie mit Schwerpunkt in der Wissenschaftstheorie und der sozialen Erkenntnistheorie. Er leitet unter anderem die Arbeitsgruppe „Normen der öffentlichen Argumentation“ im dem EU Kooperationsproject: APPLY-European Network for Public Policy Argumentation (https://publicpolicyargument.eu/). Siehe auch: https://www.fil.lu.se/person/FrankZenker und https://orcid.org/0000-0001-7173-7964

Das Wichtigste zur Veranstaltung

29.10.2020 bis 10.11.2020

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