04.02.2022, ONLINE über ZOOM

Pornografie auf Schülerhandys - zwischen Unkenntnis, fehlendem Gefahrenradar, Faszination und "voll normal"

Uhrzeit: 
13:00 - 17:00
Online-Fachnachmittag für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte aus Schule und der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, Einrichtungen der Jugendhilfe, Polizei und Interessierte über ZOOM

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Pornografie auf Schülerhandys

Nach Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2020 war klar; die Verbreitung von Kinderpornografie hatte erneut deutlich zugenommen. Im Verhältnis zu 2019 um 53%. Und man darf nicht vergessen, dass es sich bei diesen Zahlen lediglich um das Hellfeld handelt. Es wird angenommen, dass die Zahlen des Dunkelfeldes signifikant höher sind. 

Ein Grund für den starken Anstieg kann sein, dass das Dunkelfeld durch verbesserte Verfahren der Internetrecherche und bessere internationale Zusammenarbeit der Polizeibehörden stärker erhellt wird, als dass das noch vor Jahren der Fall war. Besonders auffällig ist, dass der Anteil der Missbrauchsabbildungen, die von Minderjährigen verbreitet werden, im Vergleich zu 2018 um das Fünffache angestiegen ist.

Die Verbreitung solchen Materials geschieht häufig mittels sozialer Medien. Es ist ja auch so einfach - nur ein Klick. Ein Smartphone, ein Computer gehört heute zur normalen Lebenswelt von uns allen. Auch und gerade von Kindern und Jugendlichen. Denn das Kalenderjahr 2020 stand ganz im Zeichen der Pandemie. Schulen waren über Wochen und Monate geschlossen und es wurde teilweise im Fernunterricht gelernt. Daraus resultierend änderte sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen. Dies wurde in der JIM-Studie 2020 festgestellt.

Ablauf des Online-Fachnachmittags:

12:45: Einbuchen und Ankommen

13:00 Begrüßung und Hauptvortrag: Die Medienpädagogin Corinna Schaffranek führt in die aktuellen Digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen ein. Was hat sich verändert und warum?  Gilt das auch für erste sexuelle Erfahrungen? Was ist für sie normal und warum? Wer ist die Erziehungsinstanz in Bezug auf die Nutzung der Sozialen Medien? Die Eltern oder doch eher die Peergroup? Erleben Mädchen und Jungen das Gleiche? Wie können wir unterstützen?

14:50 Workshopphase A: Jeder Workshop wird einmal in der workshopphase A und einmal in der Workshopphase B angeboten, damit alle Teilnehmer die Möglichkeit haben, zwei unterschiedliche Workshops besuchen zu können. Buchen Sie sich bitte direkt bei der Anmeldung zum Fachtag entsprechend ein.

Workshop 1: Gefahren und Chancen am Beispiel von Tik Tok, Corinna Schaffranek

Workshop 2: Cybergrooming und Sexting! Wie kommt man mit Jugendlichen zu diesen Themen ins Gespräch? Welche Möglichkeiten werden unterstützend zur eigenen Arbeit durch JUUUPORT angeboten.

Workshop 3: Strafrechtliche Einordnung; Polizeioberkommissarin Cora Geiersbach

15:50 Workshopphase B: Es stehen die gleichen Workshops wie in Phase A zur Verfügung.

16:45 Ausklang: Wir kommen nochmals zu einer kleinen Erfahrungsrunde im Plenum im Hauptraum zusammen.

17:00 Ende

Zur Anmeldung geht es hier.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Die Finanzierung erfolgt über die Veranstalter.

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Das Wichtigste zur Veranstaltung

04.02.2022
Uhrzeit: 13:00 - 17:00

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