Mediencamp 2016 – Aktiv kreative Jugendmedienbildung im vierten Jahr

„Wir machen Medien – sinnvoll und kreativ“ - unter diesem Motto stand das inzwischen vierte Mediencamp vom 6.- 9. Mai, das die osthessische Geschäftsstelle des Netzwerks gegen Gewalt gemeinsam mit ihren Partnern anbot.

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Gruppenbild Beteiligte Mediencamp

In diesem Jahr erhielten Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 sowie Lehrkräfte der Gesamtschule Obersberg in Bad Hersfeld die Gelegenheit sich mit dem Blick auf Medienkompetenz in praktischer Arbeit fortzubilden und dabei kreativ zu sein.  Vier Tage lang entwickelten, gestalteten und letztendlich präsentierten die Schüler*innen ihr Hörspiel, ihren Fotocomic und ihren Trickfilm mit Trailer unter Anleitung und Begleitung in Workshops. Wie jedes Jahr erwies sich hierzu der Jugendhof in Rotenburg als die passende Örtlichkeit, die neben der Arbeit auch noch Raum und Gelegenheit für Freizeit und Spiel bietet. Eindrücke von all dem vermittelt der Internetblog www.mediencamp2016.wordpress.com, der begleitend und zu Dokumentationszwecken in einem weiteren Workshop entstanden ist. Über ihn sind die einzelnen Phasen und Ergebnisse des Mediencamps 2016 auch für Außenstehende einzusehen. Schon im Entstehen stieß der Blog auf Interesse außerhalb des Camps und wurde zur Freude der Akteure fleißig besucht und kommentiert. 

Das Organisatorenteam bestehend aus

- der Fachstelle Suchtprävention der Diakonie,
- dem Kinderschutzbund,
- der Kinder-, Jugend- und Familienförderung,    (alle Landkreis Hersfeld-Rotenburg)
- der Regionalen Geschäftsstelle des Netzwerk gegen Gewalt                                             

hatte mit der Unterstützung der Hessischen Landesanstalt für den privaten Rundfunk wieder einen spannenden Rahmen gestrickt. Aber tatsächlich "nur" einen Rahmen, der ausreichend Spielraum für die Kreativität der jungen Teilnehmer*innen ließ. Zu dem Rahmen gehörte zu Beginn eine Einführung des polizeilichen Internetberaters unter dem Aspekt Gefahren in der Mediennutzung. Hiermit gerüstet ging es für die Schüler*innen dann an die eigentliche Arbeit. In dieser Arbeitsphase wurde das Team der Fortbildner durch Medienpädagogen des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation ergänzt. Nach vier Tagen war nicht nur alles im Blog dokumentiert. Am Ende des Camps stand schließlich die Präsentation vor den angereisten Eltern und Besuchern, in der die Schüler*innen mit viel Sachverstand und Engagement fleißig vorstellten, erklärten und Tipps gaben.  

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