Mobbingprävention und -intervention in der Schule

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Plakat-Woran erkenne ich Mobbing

„Mobbingprävention und -intervention in der Schule“ war das Thema, mit dem sich Mitte Juni 80 Lehramtsstudierende der Justus-Liebig-Universität Gießen in einem ganztägigen Workshop beschäftigten. Das Kennenlernen von Möglichkeiten Mobbing wirksam zu begegnen war Inhalt dieses zusätzlichen Studienangebots. Ermöglicht wurde dieses zusätzliche Studienangebot durch das Zentrum für Lehrerbildung der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem Netzwerk gegen Gewalt. Thematisch wurden die Teilnehmenden durch die Referenten des Instituts Impuls – Institut für Konstruktive Konfliktbearbeitung, Marburg begleitet, die die Workshops gestalteten. Nachdem, mit dem „Blick durch die Mobbingbrille“, System und Dynamik von Mobbing, sowohl in Theorie als auch in Praxis vermittelt worden war, wurden die Interventionsmethoden No Blame Approach sowie Farsta vorgestellt und diskutiert. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der „Prävention“ bzw. der Frage: „Was können Lehrerinnen und Lehrer in ihren Klassen tun um Mobbing möglichst zu vermeiden?“. Hierzu wurden den Lehramtsstudierenden mittels Übungen, Rollenspielen und Reflexionseinheiten Methoden zur Gruppenbildung, Verbesserung des Klassenklimas vorgestellt  sowie Möglichkeiten aufgezeigt diese in den Schulalltag zu integrieren. Um Mobbing dauerhaft und nachhaltig vorzubeugen, ist es wichtig, dass die gesamte Schule in die Maßnahmen miteinbezogen wird.

Die Resonanz der Studierenden auf den Workshop war positiv. Es wurde auch der Wunsch geäußert, den Workshop als festes Angebot im Studium zu implementieren. Eine Wiederholung des Workshops ist für das Sommersemester 2017 geplant.