Das Programm

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PiT-Team einer südhessischen Schule
PiT-Team einer südhessischen Schule

Aufgabe des Programms ist es, Schüler*innen der Jahrgänge sechs, sieben oder acht (nach Bedarf der jeweiligen Schüler*innen), in die Lage zu versetzen, individuell und gewaltfrei auf gewaltbesetzten Situationen des öffentlichen Raums zu reagieren und angemessen zu handeln.

Im Rahmen des PiT-Trainings erhalten Jugendliche auch die Möglichkeit, ihren Umgang mit dem öffentlichen Raum Internet zu reflektieren. Der Fokus liegt auf der digitalen Ethik, insbesondere dem Schutz der eigenen Daten.

Eine empathische Haltung als Grundlage des Programms

Partizipation:

Schüler*innen partizipieren, indem sich das Programm mit seinen Inhalten und Methoden an ihrer Lebenswelt orientiert und sie damit zu Beteiligten macht. Sie sind Expert*innen der „eigenen Sache“.

Gewaltfreiheit:

Grundlage und fester Bestandteil bei der Vermittlung der Inhalte PiT-Hessens ist die Überzeugung, dass Konflikte nur gewaltfrei zu lösen sind.

Opferzentrierung:  

Das Programm intendiert, dass Schüler*innen nicht zu Opfern von Gewalt im öffentlichen Raum werden.

PiT- Hessen in der Praxis

Speziell zur Vermittlung der Inhalte des Programms ausgebildete PiT-Teams unterstützen und trainieren Schüler*innen der Jahrgänge sechs, sieben oder acht (nach Bedarf der jeweiligen Schüler*innen) an 5 -6 PiT-Projekttagen während des laufenden Schuljahres mit den Inhalten des Programms. Jeder PiT-Projekttag steht unter einem bestimmten Thema.

Die PiT-Hessen Projekttage

1. Projekttag: Was haben Gewalt und Gefühle miteinander zu tun?   

2. Projekttag: Was ist Gewalt?

3. Projekttag: Konflikteinstieg

4. Projekttag: Konfliktausstieg

5. Projekttag: Helferverhalten

Voraussetzungen für die Teilnahme an PiT-Hessen

  • Eine interessierte Schule nimmt per Mail Kontakt zur Programmleitung von PiT-Hessen auf (PiT-hessen@hmdis.hessen.de).
  • Die PiT-Hessen Programmleitung stellt das Programm der Gesamtkonferenz vor.
  • Die Zustimmungen der schulischen Gremien (Schulkonferenz, Gesamtkonferenz) zur Teilnahme der Schule an PiT-Hessen liegen vor.
  • Zwei Kolleg*innen haben sich zur Mitarbeit in einem PiT-Team bereit erklärt. Ein PiT-Team besteht aus zwei Lehrkräften, einer Polizist*in und einer Sozialpädagog*in.
  • Die Zusammenarbeit mit den lokal kooperierenden Organisationen der Polizei und Jugendhilfe ist geklärt.
  • Die beteiligten Organisationen gehen eine Kooperationsvereinbarung für die Dauer von fünf Jahren ein.
  • Interessierte Schulen können sich bis zum 31.03.des laufenden Kalenderjahres um die Aufnahme in das Programm für das folgende Schuljahr bewerben.