Erfahren, nicht belehren! - Gilt auch bei der Ausbildung neuer Multiplikator*innen

Auch in diesem Jahr gab es wieder Bedarf zur Schulung neuer Multiplikator*innen im Programm Gewalt-Sehen-Helfen. Die sehr kompetenten und erfahrenen Referent*innen Yvonne Lahner und Martin Schneider freuten sich über hochmotivierte Teilnehmende. Mit dem Martin-Niemöller-Haus in Schmitten im Taunus war zudem ein sehr angenehmer Tagungsort gefunden.

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Teilnehmende der Multiplikator*innenausbildung

Das Programm "Gewalt-Sehen-Helfen" zur Förderung der Zivilcourage funktioniert nur, weil sich zahlreiche meist Ehrenamtliche für den Bereich der Gewaltprävention einsetzen. Sie werden zu Multiplikator*innen ausgebildet, die dann in ihrem Stadtteil, in ihrer Kommune Semiare moderieren, in denen erlebt wird, wie man zunächst sich selbst schützt und wie man anderen helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Vom 28. bis 30. September 2016 fand die Ausbildungsveranstaltung für solche Multiplikator*innen im Schmitten im Taunus statt. Zwölf Teilnehmende konnten selbst erfahren, wie Rollenspiele in Seminaren gestaltet werden sollen und wie man bei dieser Methode am besten vorgeht. Die Inhalte von Gewalt-Sehen-Helfen wurden dabei aktiv erarbeitet:

Was ist für mich Gewalt?

Wie kann ich mich selbst schützen?

Wie helfe ich anderen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen?

Durch mein Handeln/meine Einstellung kann ich auch für meinen Stadtteil/meine Kommune eine Stärkung erreichen!

 

Die Landestrainer*in Yvonne Lahner und Martin Schneider führten gekonnt durch das Seminar und beantworteten die zahlreichen Fragen immer kompetent.

In den Kommunen sind die Anfragen nach Seminaren aktuelle angestiegen, so dass die fertig ausgebildeten Multiplikator*innen als Unterstützung in der Umsetzung des Programms voraussichtlich nicht lange auf ihre ersten Einsätze werden warten müssen.