Landesweiter Fachtag der GSH-Koordinator*innen

Der Wetteraukreis war Gastgeber für den Gewalt-Sehen-Helfen-Fachtag 2017. Die Koordinator*innen der am Programm beteiligten Kommunen und Landkreise waren eingeladen, sich zu inhaltlichen und organisatorischen Fragen rund um das Programm auszutauschen.

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Gruppenbild der Teilnehmenden
v.l.n.r. Fr. Kaletsch, Fr. Zimmermann, Fr. Buchwald, Hr. Turski, Hr. Weber, Fr. Zinke, Fr. Franke, Fr. Hofmeister, Hr. Strittmatter, Fr. Taphorn, Hr. Siebenhüner, Fr. Siebenhüner, Hr. Herdmann, Hr. Rech, Hr. Nicolay, Hr. Gattschau

Das Präventionsprogramm „Gewalt-Sehen-Helfen“ wird hessenweit in verschiedenen Landkreisen und Städten umgesetzt. Auf Einladung von Dominik Turski, Zentrale Geschäftsstelle des Netzwerks gegen Gewalt, trafen sich die verantwortlichen Koordinator*innen am 19. April 2017 zu einer gemeinsamen Fachtagung im Wetteraukreis.

Bei der Zusammenkunft wurde sowohl über die inhaltliche Ausrichtung der Kampagne als auch über organisatorische Themen, wie z. B die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit diskutiert.

Chris Kaletsch und Stefan Rech, die auch an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Programms beteiligt sind, gingen in ihrem Vortrag auf die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten 20 Jahre ein und erklärten einen sich daraus ergebenden Perspektivwechsel. Dieser findet seinen Ausdruck im Untertitel des Programms, wo fortan nicht mehr von einer „Unkultur des Wegschauens“ sondern von einer „Kultur des Hinschauens“ die Rede sein soll.

Es wurde lebhaft und kontrovers diskutiert, am Ende waren sich die Teilnehmenden aber einig, dass sich ihr Engagement für „Gewalt-Sehen-Helfen“ lohnt. Denn mit dem Programm wird zu  einem friedlicheren und sichereren Zusammenleben aller Menschen beigetragen.