Gewalt - Sehen - Helfen

Der Präventionsrat der Stadt Frankfurt a.M. hat 1997 die Kampagne Gewalt-Sehen-Helfen (GSH) ins Leben gerufen.

Die Kampagne berücksichtigt den gesamtgesellschaftlichen Ansatz und hat die Stärkung der Zivilcourage zum Ziel. Die Grundannahme hierbei ist, dass Menschen – auch in gewaltträchtigen und potentiell für sie gefährlichen – Situationen helfen wollen und helfen können. „Gewalt-Sehen-Helfen“ verfolgt einen konsequent gewaltfreien, deeskalierenden, opferzentrierten und gemeinwesenorientierten Ansatz. Es fördert die Helfer*innenkompetenz und stellt ein Stück Lebenskompetenz für den Alltag dar.

Bürgerinnen und Bürgern wird in Seminaren, z.B. in Rollenspielen, durch eigenes Erfahren aufgezeigt, wie Hilfeleistung möglich ist. Insbesondere das „eigene Erfahren“ bedeutet bei den Teilnehmenden einen nachhaltigen Lerneffekt. Neben dem Helferverhalten kann sich jeder den Begriff „Gewalt“ definieren und erfährt auch, wie man sich in gewaltbehafteten Situationen verhalten sollte und welche individuellen Handlungsoptionen zielführend seien könnten.

Zielgruppe der Seminare sind Erwachsene.

Rund um Gewalt-Sehen-Helfen
"Termine" durch Würfel dargestellt
Aus- und Fortbildung 2017
Auch 2017 bietet das Netzwerk gegen Gewalt zahlreiche Veranstaltungen zur Aus- und Fortbildung von Multiplikator*innen im Programm "Gewalt-Sehen-Helfen" an.
Gruppenbild Teilnehmende
Treffen der Koordinator*innen 2017

Das Präventionsprogramm „Gewalt-Sehen-Helfen“ wird hessenweit in verschiedenen Landkreisen und Städten umgesetzt. Auf Einladung von Dominik Turski, Zentrale Geschäftsstelle des Netzwerks gegen Gewalt, trafen sich die verantwortlichen Koordinator*innen am 19. April 2017 zu einer gemeinsamen Fachtagung im Wetteraukreis.

Bei der Zusammenkunft wurde sowohl über die inhaltliche Ausrichtung der Kampagne als auch über organisatorische Themen, wie z. B die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit...

Gruppenbild GSH-Urkundenübergabe
Vogelsbergkreis neuer Programmpartner
Als 20. Partner ist der Vogelsbergkreis offiziell im Programm "Gewalt-Sehen-Helfen" aufgenommen worden. Am 15. März 2017 erfolgte in einer kleinen Feierstunde die Übergabe der Nutzungsurkunde für das Programm durch Herrn Landespolizeipräsident Münch an Herrn Landrat Görig.
Gruppenbild Teilnehmende Nutzungsrechteverleihung
Korbach wird Programmpartner
Am 18. Januar 2017 wurden offiziell die Nutzungsrechte am Programm "Gewalt-Sehen-Helfen" an die Stadt Korbach durch Herrn Innenstaatssekretär Werner Koch übergeben. Bürgermeister Klaus Friedrich nahm die Urkunde dankbar an zeigte auf, wie sich das Programm in die vielfältigen bereits bestehenden Präventionsaktivtäten der Stadt einfügt.
Fortbildung geschrieben im Terminkalender
Vertiefungstage 2016
Auch in 2016 konnten verschiedene Fortbildungstage für Gewalt-Sehen-Helfen-Multiplikator*innen durchgeführt werden. Themen waren "Rollenspiele", "GSH-Filmspot ", "Gemeinwesen" und "Trauma (Aufbaukurs)".
Gruppenbild Teilnehmende
Erfahren, nicht belehren! - Gilt auch bei der Ausbildung neuer Multiplikator*innen
Auch in diesem Jahr gab es wieder Bedarf zur Schulung neuer Multiplikator*innen im Programm Gewalt-Sehen-Helfen. Die sehr kompetenten und erfahrenen Referent*innen Yvonne Lahner und Martin Schneider freuten sich über hochmotivierte Teilnehmende. Mit dem Martin-Niemöller-Haus in Schmitten im Taunus war zudem ein sehr angenehmer Tagungsort gefunden.
Minister Beuth im Interview mit Herrn Günkel
Gewalt-Sehen-Helfen mit Minister Beuth
Auf dem Hessentag in Herborn bewarb Innenminister Peter Beuth die Kampagne Gewalt-Sehen-Helfen auf der Bühne der Landesausstellung.